Das Land Niedersachsen stellt zusätzliche Mittel in Höhe von rund 627 Millionen Euro für Bau-, Modernisierungs- und Ausstattungsmaßnahmen an Hochschulen und Forschungseinrichtungen bereit. Der Landtagsabgeordnete Jan Henner Putzier begrüßt das Investitionsprogramm als wichtiges Signal für den Wissenschaftsstandort Niedersachsen sowie für gute Studien-, Lehr- und Arbeitsbedingungen.

„Niedersachsen investiert gezielt in die Zukunft seiner Hochschulen. Moderne Gebäude, zeitgemäße Lernräume und eine leistungsfähige Forschungsinfrastruktur sind entscheidend dafür, dass Studierende, Lehrende und Beschäftigte gute Bedingungen vorfinden. Dieses Programm zeigt: Wissenschaft, Bildung und Innovation haben in Niedersachsen einen hohen Stellenwert. Auch der Ostfalia-Hochschulstandort in Suderburg profitiert von den zusätzlichen Mitteln: Insgesamt fließen 2,2 Millionen Euro in den Standort. Das ist ein wichtiges Signal“, erklärt Putzier.

Die Mittel stammen aus dem Sondervermögen Infrastruktur und Klimaneutralität des Bundes. Gefördert werden unter anderem Neubauten, Sanierungen, moderne technische Ausstattung, Großgeräte, energetische Verbesserungen sowie neue Lern-, Lehr- und Arbeitsräume. Insgesamt umfasst die Maßnahmenliste 143 Projekte, die schrittweise umgesetzt werden sollen.

„Gerade die Sanierung und Modernisierung bestehender Gebäude ist vielerorts dringend notwendig. Wenn Seminarräume, Mensen, Labore, Sanitäranlagen oder technische Anlagen verbessert werden, kommt das unmittelbar den Studierenden und Beschäftigten zugute. Das ist praktische Zukunftspolitik für unsere Hochschulen“, so Jan Henner Putzier.

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Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf Klimaschutz und Energieeffizienz. Unterstützt werden unter anderem neue Heizungs- und Lüftungstechnik, moderne Beleuchtung, Wärmedämmung, der Austausch von Fenstern und Türen sowie die Umstellung auf eine klimafreundlichere Energieversorgung. Damit verbindet das Programm Investitionen in Bildung und Forschung mit konkreten Fortschritten beim Klimaschutz.

Putzier betont: „Wir müssen die Chancen aus den bereitstehenden Bundesmitteln entschlossen nutzen. Entscheidend ist, dass die Projekte bedarfsgerecht umgesetzt werden und kein Geld verloren geht. Die Hochschulen wissen sehr genau, wo Investitionen besonders dringend gebraucht werden. Deshalb ist es richtig, dass konkrete Maßnahmenlisten die Grundlage der Förderung bilden.“

Die zusätzlichen Mittel verteilen sich auf zwei Finanzierungswege: Rund 377 Millionen Euro stammen aus der gemeinsamen Bauinitiative von Bund und Ländern, weitere rund 250 Millionen Euro aus dem Länder- und Kommunal-Infrastrukturfinanzierungsgesetz. Für die Mittel gelten unterschiedliche Fristen: Ein Teil muss bis 2030 verausgabt werden, für weitere Maßnahmen ist eine Umsetzung bis 2042 vorgesehen.

Am Ostfalia-Hochschulstandort Suderburg werden mit den Mitteln die Sanierung der Fassade des Rechenzentrums (200.000 Euro) sowie die Sanierung der Mensa (2 Millionen Euro) finanziert.

„Damit können sowohl kurzfristig notwendige Sanierungen als auch langfristige Modernisierungen finanziert werden. Das stärkt unsere Hochschulen, unsere Forschung und damit auch die Innovationskraft unseres Landes“, sagt der Abgeordnete Jan Henner Putzier abschließend.