Mit dem „Bauprogramm 2026“ startet das Land Niedersachsen die größte Infrastruktur-Offensive seiner Geschichte. Rund 170 Millionen Euro investiert das Land in die Sanierung von Straßen, Brücken und Radwegen. Der Mittelaufwuchs von rund 40 Prozent gegenüber den Vorjahren setzt ein starkes Signal gegen den Sanierungsstau und für eine moderne, leistungsfähige Mobilität.

Jan Henner Putzier begrüßt die angekündigten Rekordinvestitionen ausdrücklich, insbesondere weil die Fördermittel nun auch ganz konkret hier bei uns in der Region ankommen. „Entscheidend ist, dass diese Investitionen oder Sondervermögen nicht abstrakt bleiben, sondern vor Ort spürbar werden und den Menschen im Alltag tatsächlich helfen“, erklärt Putzier. „Gute Straßen und eine verlässliche Infrastruktur erhöhen die Verkehrssicherheit, stärken die regionale Wirtschaft und verbessern die Lebensqualität.“

Ein konkretes Beispiel aus dem Sondervermögen für Infrastrukturmaßnahmen ist die geplante Fahrbahnerneuerung der Landesstraße 233 zwischen der Ortsdurchfahrt Ebstorf und Melbeck. Noch in diesem Jahr sollen dort auf einer Länge von 12,6 Kilometern Sanierungsarbeiten durchgeführt werden, für die ein Investitionsvolumen von rund 2 Millionen Euro vorgesehen ist. Mit dieser Maßnahme wird eine wichtige Verkehrsachse in der Region nachhaltig modernisiert und für die kommenden Jahre leistungsfähig gemacht.

Putzier abschließend: „Die SPD-geführte Landesregierung setzt sich dafür ein, dass öffentliche Investitionen dort ankommen, wo sie gebraucht werden. Die Sanierung der L 233 zwischen Ebstorf und Melbeck zeigt, dass die Landesregierung den ländlichen Raum nicht vergisst, sondern gezielt stärkt.“

Die Umsetzung des Bauprogramms erfolgt durch die Niedersächsische Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr, die landesweit für Planung und Bau der Maßnahmen verantwortlich ist. Finanziert wird das Programm unter anderem aus dem Sondervermögen Infrastruktur und Klimaschutz, das gezielt eingesetzt wird, um den Sanierungsstau bei Landesstraßen und Brücken deutlich abzubauen.