Jan Henner Putzier fordert kreisweiten Hitzeaktionsplan für den Landkreis Uelzen
Angesichts der zunehmenden Hitzewellen fordert Landratskandidat Jan Henner Putzier ein koordiniertes Vorgehen des Landkreises Uelzen beim Hitzeschutz. Die Auswirkungen des Klimawandels seien auch in der Region immer deutlicher spürbar und erforderten ein systematisches Handeln.
„Der Deutsche Wetterdienst spricht bereits ab einer gefühlten Temperatur von mehr als 32 Grad von einer starken Wärmebelastung. Solche Temperaturen erleben wir durch den Klimawandel immer häufiger. Deshalb braucht der Landkreis einen Hitzeaktionsplan, der die Menschen wirksam schützt“, erklärt Putzier.
Besonders gefährdet seien ältere Menschen, Kinder, Schwangere, Pflegebedürftige sowie Menschen mit Vorerkrankungen oder Behinderungen. Hitzewellen erhöhten das Risiko für Dehydrierung, Hitzschlag und Herz-Kreislauf-Erkrankungen erheblich.
Nach Ansicht Putziers müssen insbesondere Seniorenheime, Krankenhäuser, Kindertagesstätten und Schulen besser auf extreme Temperaturen vorbereitet werden. Viele Schulen zum Beispiel verfügten noch immer nicht über ausreichende Verschattung, gute Lüftungsmöglichkeiten oder kostenlose Trinkwasserspender. Das beeinträchtige nicht nur die Gesundheit, sondern auch die Lernfähigkeit der Schülerinnen und Schüler.
Ein kreisweiter Hitzeaktionsplan sollte deshalb konkrete Maßnahmen zum Schutz besonders gefährdeter Menschen bündeln und gemeinsam mit den Städten und Gemeinden umgesetzt werden. Dazu gehören unter anderem bessere Informations- und Warnsysteme, mehr Verschattung und Begrünung öffentlicher Bereiche, die Pflanzung klimaresistenter Bäume sowie die Entsiegelung von Flächen, um die Folgen zunehmender Hitze langfristig abzumildern.
„Hitzeschutz ist Gesundheits- und Bevölkerungsschutz. Der Landkreis muss dieses Thema jetzt geordnet angehen und gemeinsam mit den Kommunen ein tragfähiges Konzept entwickeln“, so Jan Henner Putzier.