Deutschland ist in den kommenden Jahren dringend auf Arbeits- und Fachkräfte angewiesen. Gleichzeitig schränkt Bundesinnenminister Alexander Dobrindt den Zugang zu Integrations- und Sprachkursen deutlich ein. Das erschwert vielen Zugewanderten den Einstieg in Arbeit und Ausbildung.

Dazu erklärt Jan Henner Putzier, SPD-Landtagsabgeordneter für den Landkreis Uelzen:
„Wer Menschen den Zugang zu Sprachkursen erschwert, bremst Integration und Fachkräftegewinnung zugleich. Sprache ist der Schlüssel zu Arbeit, Ausbildung und gesellschaftlicher Teilhabe.“

Durch die Einschränkungen beim Bundesamt für Migration und Flüchtlinge fallen Kurse aus oder starten gar nicht erst. Für viele Zugewanderte verlängert sich dadurch unnötig der Weg in Beschäftigung.

Putzier fordert deshalb eine Kurskorrektur auf Bundesebene:
„Der Bund muss den Zulassungsstopp zurücknehmen und Integrations- und Sprachkurse dauerhaft verlässlich finanzieren. Sprachförderung ist keine Sozialleistung, sondern eine Investition in unsere wirtschaftliche Zukunft.“